Meditation & Achtsamkeit

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Meditation & Achtsamkeit

Meditation, Mantra, Mudra, Pranayama & Achtsamkeit

Was haben die glücklichsten Momenten in Ihrem Leben gemeinsam? In allen waren Sie ganz im HIER und JETZT. Sie haben nicht darüber nachgedacht, was Sie gestern getan haben, oder was Sie an nächsten Tag tun werden. Sie waren ganz in dem Moment und haben das Leben in voller Intensität gespürt. Wenn wir fröhlich sind, fühlen wir uns leicht, mühelos, selbstsicher und frei. Freude ist ein positives und reines Gefühl. Sie schenkt uns Kraft zum Leben und verdrängt negative Gefühle – wenn wir Freude empfinden, sind wir meist frei von allen negativen Gedanken.
In unseren Alltags-Un-Bewusstsein sind wir daran gewohnt, automatisch auf äußere Reize zu reagieren, Standardlösungen aus unserem Denk-und Handlungsrepertoire einzusetzen und unbewußt zu konsumieren, was die Welt uns bietet. Doch da wir selten im Jetzt sind, ist unser Erleben oft flach und unbefriedigend.
Durch Meditation über wir diese Präsenz im Hier und Jetzt. Wenn wir uns zur Meditation niedersetzen, eröffnen wir uns selbst damit die Möglichkeit zu vollem, ungetrübtem Erleben und gewinnen zunehmend an Unabhängigkeit von lähmenden Gedanken, und äußeren Geschehnissen. Im Laufe der Zeit werden Sie selbst erfahren, dass alles Glück der Welt genau an diesem Ort und genau in diesem Moment zu finden sind.
Das Leben ist seiner Natur nach Glück. Jedermann ist zur Freude geboren, wir sind nicht auf der Welt, um zu leiden. Seit Jahrhunderten hören wir, dass im Inneren jedes Menschen ein großes Potential verborgen liegt. Es liegt nicht deshalb im Inneren verborgen, weil es etwa schwierig wäre, es nach außen zu bringen, sondern ganz einfach, weil wir es nicht nach außen bringen – das ist alles. Ein Reservoir aller Weisheit, aller Kreativität, von Frieden und Glück existiert, und das menschliche Gehirn ist mit der Fähigkeit begabt, absolute Seligkeit, absolutes Glück, absoluten Frieden, absolute Kreativität und absolute Weisheit zu erfahren. Der absolute Lebensbereich kann von jedermann ausgelotet, erfahren und ständig gelebt werden. Das einzige, was man dazu tun muss, ist, Meditation in die tägliche Routine einzufügen.
Meditation ist eine ganz natürliche, anstrengungslose Vorgehensweise, die den Geist zum Ursprung des Denkprozesses führt, an dem dieser zu reinem Bewusstsein wird. Dieses Feld reinen Bewusstseins ist ein Bereich unbegrenzter Kreativität, Intelligenz und unbegrenzten Glücks. Es ist das reine Feld des Naturgesetzes. Wenn der Geist wieder aus der Meditation herauskommt, dann tut er es mit mehr Energie, Kreativität und Intelligenz, und er verhält sich zunehmend im Rahmen der Naturgesetze.
Wir sind ständig auf der Suche nach dem Glück und hoffen dieses mit sehr viel Anstrengung und Hoffen und Bangen in der Arbeit, in Beziehungen oder anderen äußeren Dingen zu finden. In der Meditation merken wir mit der Zeit, dass dieses Glück nicht irgendwo draußen zu finden ist, sondern eine Qualität des Bewußtseins darstellt, die einem jederzeit zugänglich ist. Wir müssen nirgends hingehen, niemanden kennenlernen, nichts wissen, nichts kaufen, es ist bereits in uns drin. Dieses Gefühl des Heims für den Geist ist eine so neue Erfahrung und so beruhigend, dass wir dadurch vieles in unserem Leben erst im rechten Licht sehen. Wir gewinnen an Unabhängigkeit vom weltlichen Geschehen. Es passiert oft subtil, manchmal überwältigend und jedem zugänglich.
Ich würde Euch noch gerne die medizinisch belegbaren Wirkungen nahelegen:
¬ Ausgeglichenheit und innere Ruhe helfen, Ängste, Depression und Schlafstörungen zu überwinden.
¬ Achtsamkeit und die Fähigkeit zur Konzentration helfen beim Umgang mit chronischen Schmerzzuständen, Krankheiten und Störungen, wie Tinnitus.
¬ Der tiefentspannte Zustand in der Meditation lindert psychosomatische Probleme von Kopfschmerz über Magen-Darm Störungen bis zum Burn-Out Syndrom
Manche Leute sagen, dass sie zum Meditieren keine Zeit haben, sie sind zu beschäftigt. Diese Haltung kommt wohl daher, dass man nicht weiß, wie man mit größtmöglicher Durchschlagskraft handelt, wie man Erfolg im Handeln erreicht, wie man mehr Freude und darüber hinaus dauerhafte Freude in allen Lebensbereichen gewinnt.
In welcher Haltung soll man meditieren?
Meditation ist kein anstrengender Zustand, in dem man eine ganz bestimmte Körperhaltung einnehmen muss und Gefahr läuft, etwas damit falsch zu machen. Es ist empfehlenswert, aufrecht sitzend ohne Rücklehne zu meditieren – alleine schon deshalb, weil sonst die Gefahr besteht, einzuschlafen. Ansonsten sollte die Sitzhaltung möglichst entspannt sein, denn je weniger man den Körper während der Meditation verkrampft oder bewegt, umso leichter fällt es auch dem Geist, zur Ruhe zu kommen.
Im fernen Osten sitzen Meditierende im klassischen Lotus-Sitz mit senkrechtem Rücken und unterschlagenen Beinen. Wenn Sie diese Haltung noch nicht gewohnt sind, sollten Sie unbedingt auf einem dicken, festen Kissen oder einem Bänkchen sitzen, bis sich Ihre Hüften an diese Haltung gewöhnt haben. Einfache Grundregel: Im Lotus-Sitz sollten die Knie nie höher kommen, als die Hüfte, sonst passt die Statik nicht und längeres Sitzen wird zur Tortur.
An den Zustand absichtslosen Gewahrseins muss man sich heranarbeiten und kann sich dazu einer von vielen Meditationstechniken bedienen. Sie alle sind nicht das Ziel der Meditation, sondern lediglich Hilfsmittel, um die Aufmerksamkeit zu schulen und den Geist wach zu halten.
Als Einstimmung auf die Meditation ist es hilfreich, den Körper von oben nach unten mit ganzer Aufmerksamkeit zu durchwandern und ganz bewußt zu entspannen. Verweile bei jedem der folgende Punkte ein Paar Sekunden, fühle ganz in die Stelle hinein, bis sich warm und weich anfühlt.
¬ Entspannen Sie sich vom Scheitel bis zu den Sohlen
¬ Sitzen Sie Aufrecht mit entspannt hängenden Schultern
¬ Richten Sie sich im Sitzen zu Ihren ganzen Größe auf
¬ Atmen Sie tief ein und lassen Sie mit dem Ausatmen alle Anspannung aus Ihnen herausfließen
¬ Spüren Sie Ihre Kopfhaut vom Haaransatz bis zum Hinterkopf, lassen Sie alle Spannungen gehen
¬ Fühlen Sie Ihren Stirn – ganz glatt. Die Augenwinkel sind entspannt.
¬ Der Bereich um Ihre Nase ist weich
¬ Fühlen Sie in den Bereich zwischen der Nasenspitze und der Oberlippe
¬ Spüren Sie Ihre Lippen und Mundwinkel. Vielleicht ist da ein ganz sanftes Lächeln
¬ Entspannen Sie auch Ihre Wangen und Kiefergelenke
¬ Fühlen Sie Ihren Nacken und lassen Sie alle Anspannung gehen
¬ Ihre Arme liegen locker im Schoß
¬ Spüren Sie Ihre Wärme in Ihren Fingern
¬ Ihre Brust ist weit und Ihr Atem geht ruhig
¬ Spüren Sie, wie sich Ihre Bauchdecke mit jedem Atemzug hebt und senkt. Nehmen Sie jede Empfindung wahr, die der Atem in Ihrem bauch hervorruft.
Finden Sie Ihre Meditation, die zu Ihnen passt
Es gibt wohl ungefähr so viele Meditationstechniken, wie Lehrer. Wichtig ist dabei aber nicht zu vergessen:
Die Technik ist nur ein Hilfsmittel, nicht das Ziel. Religiöser Fanatismus der „einzig richtigen Methode“ ist immer falsch.
Alle Menschen sind nicht gleich. Was für einen gut ist, kann für den anderen wenig hilfreich sein.
Es gilt also, herauszufinden, welche Methode die am besten liegt. Wichtiger noch als die Methode ist jedoch der ruhige und fokussierte Geist. Sie sollten daher vor Meditation bewußt und bestimmt festlegen, mit welcher Technik Sie meditieren möchten und wenigstens für ain paar Tage bei dieser Methode bleiben. Springen Sie nicht zwischen mehreren Methoden hin du her.
Beispiele für Meditationstechniken:
Atemmeditation im Körper: Nehmen Sie Ihren Atem in der Bauchgegend wahr. Spüren Sie die bewegung jeder Faser, während sich Ihre bauchdecke hebt und senkt
Atemmeditation mit Fokus auf die Nase: Nehmen Sie das aus-und Einströmen des Atems in der Nase wahr
Meditation des dritten Auges: Konzentrieren Sie sich auf die Stelle zwischen Ihren Augen. Spüren Sie eine pulsierende Wärme an dieser Stelle.
Liebende Güte: Spüren Sie Demut und Liebe in sich, zunächst für sich selbst und dann in immer größer werdenden Kreisen um sich herum.

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